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Poliermaschine

Rotations- oder Exzenterpoliermaschine – was sind die Unterschiede?

Das Auto von Hand zu polieren, ist sehr mühsam, anstrengend und zeitaufwendig. Profis polieren daher heutzutage nur noch mit einer Poliermaschine. Diese Werkzeuge können zum Glätten von Oberflächen wie dem Autolack verwendet werden. Poliermaschinen arbeiten nach verschiedenen Methoden: Mit einer Rotations- oder Exzenterbewegung. Beide Geräte haben Vor- und Nachteile. Sie wirken sich anders auf den Lack aus. Lies hier, wie sich die Rotations- oder Exzenterpoliermaschine unterscheiden und was es bei der Anwendung zu beachten gibt.

Wofür benötigt man eine Poliermaschine? Warum überhaupt polieren?

Wenn Du Dein Auto regelmässig polierst, kannst Du Dich an einem gepflegten Fahrzeug erfreuen und zudem den Wert des Wagens erhöhen. Beim Polieren wird die obere, oftmals bereits leicht verwitterte Schicht des Autolacks abgetragen. Dadurch ist es möglich, den ursprünglichen Glanz wieder herzustellen, feine Kratzer und Schrammen zu beseitigen und Rost zu verhindern. Ein polierter Lack ist widerstandsfähiger gegenüber äusseren witterungs- und umweltbedingten Einflüssen. Wer schon einmal von Hand poliert hat, weiss, dass das echte Schwerstarbeit ist. Wenn Du Dir diese schweisstreibende Arbeit erleichtern möchtest, verwendest Du eine Poliermaschine. Damit kannst Du oftmals Ergebnisse erzielen, die beim Polieren per Hand nicht möglich sind. Es wird zwischen der Exzenter- und Rotationspoliermaschine unterschieden. Die beiden Gerätetypen variieren in Bezug auf die Anwendung und das Ergebnis erheblich. Doch was zeichnet sie aus und welches Modell eignet sich besser?

Rotationsmaschine – Wie funktioniert die Poliermaschine, was sind die Vor- und Nachteile und wofür eignet sie sich?

Vorteile:

Die Rotationsmaschine dreht sich mit der Hilfe einer Rotationsbewegung in einer Position und dabei entstehen sehr hohe Temperaturen. Innerhalb kürzester Zeit ist es möglich, eine grössere Menge Lack abzutragen, sodass das Polieren rascher vonstatten geht. Die Rotationsmaschine kann schneller über den Autolack bewegt werden. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit entfalten die Polierkörner die maximale Schleifwirkung. Dadurch können rasch auch tiefe Kratzer wegpoliert und matte Lacke schneller auf Hochglanz gebracht werden, doch es ist auch möglich, dass zu viel Lack abgetragen wird.

Nachteile:

Die hohe Geschwindigkeit kann bis auf die Grundierung oder sogar auf das Blech herunterpolieren. Daher sollten mit dieser Maschine nur Profis arbeiten. Polieren bedeutet Schleifen im Mikrometer-Bereich. Für den Finaldurchgang solltest Du über eine weitere Exzenterpoliermaschine verfügen, da Rotationspolierer auf dunklen Lackfarben viele feinste Hologramme hinterlassen.

Rotationsmaschine – worauf solltest Du achten?

Die Temperatur des Lacks spielt eine wichtige Rolle: Er darf nicht zu heiss werden, damit er nicht verbrannt wird. Da sich die Poliermaschine lediglich dreht, entsteht eine hohe Wärme. Beginne beim Polieren mit der niedrigsten Stufe, das heisst, mit so wenig wie möglich Drehzahl, denn dadurch lässt sich die Politur zunächst einmal gut verteilen. Danach kannst Du langsam erhöhen. Poliere nicht über eine Kante, denn hier kannst Du innerhalb weniger Sekunden bis auf das Blech oder die Grundierung gelangen. Am Rand des Poliertellers ist die Leistung viel höher als in der Mitte. Auch das solltest Du bedenken. Die Grösse des Tellers spielt ebenso eine Rolle, damit er grosse Polierpads aufnehmen kann. Möchtest Du die Maschine als Profi-Werkzeug verwenden, sollte es sich um ein leistungsstarkes Modell ab 800 W handeln und die Drehzahl mindestens 5.000 U/min betragen. Die Rupes Poliermaschine ibrid Nano arbeitet rotierend wie extentrische Aufsätze. Passend dazu gibt es die Rupes Stützteller für die rotierende Poliermaschine.

Exzentermaschine – Wie funktioniert die Poliermaschine, was sind die Vor- und Nachteile und wofür eignet sie sich?

Vorteile:

Die modernen, leistungsfähigen Exzenterpoliermaschinen haben den Autopflege-Markt in den vergangenen Jahren revolutioniert. Egal, welcher Lack oder welchen Zustand dieser hat, mit der hochwertigen Poliermaschine können selbst ungeübte Einsteiger sehr gute Resultate beim Polieren erzielen. Diese Varianten schwingen zusätzlich zur Rotation noch um die eigene Achse und in kreisförmigen Bewegungen auf dem Lack hin und her, sodass die Polierbewegung der Hand nachgeahmt wird. Bei richtiger Anwendung sind sie, anders als bei der Rotationsmaschine, durch die exzentrischen Bewegungen bzw. die Schwingung, gänzlich hologrammfrei. Diese kleinen Mikro-Risse können bei einer falschen Handhabung des Geräts entstehen. Das Risiko, den Lack mit einer Exzentermaschine zu beschädigen, ist gering, denn dank der Schwingbewegung polierst Du nicht so lange an einer Stelle. Exzenter rotieren zudem langsamer und erzeugen kaum Wärme. Bei der neuen Exzenter-Poliermaschine RUPES Mille wird die exzentrische Bewegung durch ein neu entwickeltes Getriebe erreicht. Dadurch ergibt sich eine andere Pad-Laufbahn, die stark abrasives Arbeiten ermöglicht. Der neue Maschinentyp punktet zudem mit weiteren Besonderheiten, beispielsweise der Rotationsbewegung im Uhrzeigersinn, dem neu entwickelten Gasgebeschalter und neun Meter langen Kabel. Eine Exzenter-Poliermaschine eignet sich für Anfänger, was aber nicht heisst, dass sie nicht genauso interessant für Profis ist.

Nachteile:

Die Politur dauert mit einem Exzenter länger, denn es wird weniger Reibung als bei der Rotationsmaschine erzeugt. Die Poliermaschine wird langsamer über den Lack bewegt und durch den Hub muss genauer auf den Abstand zu Ecken und Kanten geachtet werden. Ein Hub von 15 mm eignet sich gut, um auch grosse Flächen schnell zu polieren. Gleichzeitig sind sie bei verwinkelten Ecken wie den Stossstangen klein genug. Allgemein hat das exzentrische Polieren kaum Nachteile.

Exzenter-Poliermaschine – worauf achten?

Anfänger sollten eine Exzenterpoliermaschine wählen. Sie ist nicht so kraftvoll, aber leichter zu handhaben und zu beherrschen. Dadurch ist die Gefahr für Schäden geringer. Achte auch bei einem Exzenter auf eine stufenlose Verstellung der Drehzahl. Der Polierteller sollte sich nach rechts und links sowie oben und unten bewegen. Halte etwas mehr Abstand zu den Kanten und Flächen ohne Lackierung.

Zusammenfassung

Den Lack per Hand zu pflegen und zu polieren, erfordert viel Aufwand und Zeit. Mit einer speziellen Poliermaschine ist diese Arbeit viel schneller erledigt und das Ergebnis vor allem bei stärker verwitterten Lacken auch besser. Bestelle ganz nach Wunsch eine Rotations- oder Exzenter-Poliermaschine. Während sich der Polierteller bei ersterem Gerät mit einer, bereits in der Anlaufphase sehr hohen Geschwindigkeit in einer Position dreht, sodass Du schneller polieren kannst, rotiert er bei der Exzentermaschine zusätzlich wie ein Pendel. Die Rotationspoliermaschine wird aufgrund des höheren Risikos für Schäden gern im Profibereich genutzt. Exzenterpoliermaschinen sind einfacher zu handhaben, bergen dank der Schwingung ein geringeres Risiko für Hologramme und eignen sich daher gut für Einsteiger. Ein grosser Fehler beim Polieren des Lacks ist, dass er zu heiss wird und auf diese Weise Hologramme und Swirls entstehen. Der Lack kann ausserdem aus Versehen bis auf die Grundierung abgetragen werden. Eine Exzenter-Poliermaschine soll dies verhindern, da sie sich ellipsenförmig und nicht kreisrund bewegt und somit nicht zu lange an einer Stelle verharrt. Entscheide selber, mit welchem Gerät Du arbeiten möchtest.

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