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Auto Ledersitze aufbereiten

Ledersitze aufbereiten im Auto

Ledersitze wirken im Auto sehr edel und werten jedes Fahrzeug auf. Seit jeher gelten sie als Statussymbol. Damit diese ansehnlich und geschmeidig bleiben, benötigen sie jedoch regelmässige Pflege, dies gilt insbesondere für alte Fahrzeuge. Wie Du dabei vorgehst Flecken sowie Schimmel zu entfernen, abgenutztes Leder aufzuarbeiten und welche Pflegeprodukte und Hilfsmittel Du benötigst, erfährst Du hier.

Ledersitze im Auto aufbereiten – warum ist dies so wichtig?

Der natürliche Werkstoff Leder macht auf den ersten Blick einen robusten Eindruck. Doch er trocknet im Laufe der Zeit aus. Dies ist völlig normal. Wenn Du Deine Ledersitze nicht regelmässig mit einem speziellen Lederpflegemittel fettest, kann es spröde und brüchig werden und somit kann es zu Rissen im Leder kommen. Auch die Temperaturunterschiede während des Jahres, die Heizungsluft, Sitzheizung, Feuchtigkeit durch Schwitzen oder Niederschläge wie Regen und Abrieb durch die Kleidung machen dem Material zu schaffen. Hinzu kommen normale Verunreinigungen durch Speisen und Getränke wie Essenskrümel. Eine regelmässige Reinigung und Pflege sind daher unverzichtbar, denn dadurch kannst Du die Geschmeidigkeit und Sauberkeit erhalten sowie Abnutzungserscheinungen und Schäden möglichst geringhalten.

Ledersitze – Schimmel und Flecken entfernen

Bei neueren Fahrzeugen ist das Leder frisch gegerbt und präpariert, sodass oberflächlicher Schmutz einfach zu entfernen ist. In den ersten drei Jahren ist einmal jährlich eine Versiegelung empfehlenswert. Sie schützt die Ledersitze vor Verschmutzung und Abrieb. Grundsätzlich gilt, je älter die Ledersitze im Auto sind, desto mehr Pflege benötigen sie. Welches Mittel ideal ist, hängt vom Verschmutzungsgrad ab:

  • Das Colourlock Pflegeset Mild für Glattleder eignet sich für normale Verschmutzungen auf Auto- oder Möbelpolstern.
  • Das Colourlock Pflegeset stark für Glattleder eignet sich für starke Verschmutzungen und Schimmel. Verwende zum Abtöten des Schimmelpilzes Essigessenz und spüle die Fläche anschliessend mit klarem Wasser ab.

Die Sets beinhalten neben dem Lederreiniger einen Leder Protector, Reinigungsschwamm und ein Reinigungstuch. Prüfe alle Produkte immer erst an einer verdeckten Stelle der Ledersitze. Die Colourlock Lederbürste ist ein gutes Hilfsmittel bei Verunreinigungen in der Narbung oberflächengefärbter Glattleder. Sie eignet sich auch für die Bearbeitung von Kunstleder oder Kunststoffen.

Ledersitze aufbereiten

Abgenutzte Ledersitze reinigen und aufbereiten

Führe bei älteren Lederstellen ein bis zweimal jährlich eine umfassende Lederpflege durch. Hierfür eignet sich die Dr. Wack Lederpflege sehr gut. Das Mittel erzeugt durch das enthaltene hochwertige Jojobaöl einen fasertiefen Langzeitschutz, bewahrt die Geschmeidigkeit des Leders, frischt die Farben auf und schützt es vor dem Ausbleichen durch UV-Strahlung. Das Mittel ist für Glatt- und Kunstleder geeignet. Gib das Lederöl auf ein Handpad z.B. das Wachspad von Chemical Guys und massiere es im Anschluss auf das Leder ein. Es hilft beim Trocknen, denn die Nässe kann vor allem bei Ausstanzungen einziehen und sich dadurch Schimmel bilden. Für eine tiefergehende Reinigung kannst Du auch die Lederbürste nehmen. Die Chemical Guys Lederpflege hilft dank der speziellen Vitamin E Formel dabei, altes Leder zu regenerieren und es nachhaltig zu schützen und zu pflegen. Der Conditioner ist für Echt- und Kunstleder geeignet.

Guter Tipp: Daumen-Druck-Test für die Ledersitze

Der Daumen-Druck-Test ist eine gute Möglichkeit, den passenden Zeitpunkt für die Pflege der Ledersitze zu ermitteln. Drücke eine Stelle mit Deinem Daumen ein und ziehe ihn danach schnell wieder zurück. Desto schneller das Leder in die Ausgangsposition zurückkehrt, umso besser ist der Zustand. Im anderen Fall solltest Du die Ledersitze behandeln.

Sonstige Lederoberflächen im Auto aufbereiten

Wichtig ist es, die stärker beanspruchten Teile wie die Sitzflächen und Rückenlehnen zu reinigen und zu pflegen. Insbesondere der Fahrersitz sollte aufgrund der intensiven Nutzung ausreichend Beachtung finden. Eine empfindliche Stelle ist vor allem dessen linke Seitenwange, da sie beim Ein- und Aussteigen oft touchiert wird. Zudem pflegebedürftig sind die Lederteile am Lenkrad. Armaturenbrett, Schaltknüppel und an der Mittelkonsole. Reinige es hin und wieder und trage präventiv regelmässig eine Lederversiegelung auf, um die Flächen lange Zeit gut zu pflegen.

Echtleder vs. Kunstleder – worauf gilt es zu achten?

Echtes Leder, dessen Ursprung in Fahrzeugen fast immer Rind ist, punktet mit einer besonderen Reissfestigkeit, sodass es robust gegenüber äusseren Einflüssen ist. Es ist atmungsaktiv, dehnbar und bis zum gewissen Grad wasserabweisend. Damit diese Eigenschaften erhalten bleiben, muss das Leder haltbar gemacht werden. Pflegemittel ziehen deutlich besser ein, sodass Du hier etwas vorsichtiger sein solltest. Kunstleder ist nicht atmungsaktiv und weniger wasserdurchlässig, dafür aber witterungsbeständig und bei der täglichen Beanspruchung und Pflege weniger empfindlich. Wenn beispielsweise Flüssigkeiten wie Saft auf Leder gelangen, zeigen sich die Vorteile des Kunstleders. Echtleder kommt selbst bei einer sofortigen Säuberung meist nicht ohne Schaden davon. Beim Kunstleder hingegen kannst Du den Fleck gründlich und ohne, dass Spuren zurückbleiben, entfernen. Das Colourlock Kunststoff und Kunstleder Pflegeset beinhaltet einen Kunstleder Reiniger, Kunstleder Protector, Reinigungsschwamm, eine Reinigungsbürste und ein Pflegetuch. Imprägniere das Leder am besten vor dem ersten Gebrauch.

Achtung: Keine Hausmittel für die Ledersitze verwenden!

Trage keine Haushaltsreiniger auf die Ledersitze auf, auch nicht in der verdünnten Form. Die darin enthaltenen Chemikalien trocknen das Material aus, sodass es noch früher Risse bekommen und sogar reissen kann. Das Reinigungsmittel nimmt ihm ausserdem die Schutzschicht. Dadurch kann das Leder den Schmutz leichter aufnehmen und durch Sonneneinstrahlung ausbleichen. Halte auch Abstand von Cremes, Bodylotions, herkömmlichen Ölen wie Olivenöl, Rizinusöl, Bienenwachs, Vaseline oder schwarzen Tee, denn diese Hausmittel sind ebenso nicht lederfreundlich. Verwende zum Aufbereiten der Ledersitze immer speziell dafür entwickelte Pflegeprodukte.

Fazit

Viele Autobesitzer lassen sich vom widerstandsfähigen Eindruck der Ledersitze im Auto täuschen und vernachlässigen daher die Pflege. Doch es kann spröde, hart und brüchig werden. Du solltest es daher aufbereiten. Nur wenn Du es regelmässig reinigst und pflegst, bleibt es lange ansehnlich, farbecht und fleckenfrei. Ansonsten riskierst Du, dass es schon nach wenigen Jahren stark abgenutzt aussieht und sogar Risse bekommt. Wichtig ist bei der Pflege stets eine ausreichende Rückfettung. Echtes Leder benötigt dabei mehr Pflege als Kunstleder. Die Sitze richtig zu pflegen, ist nicht schwer. Bestelle die passenden Pflegeprodukte und Hilfsutensilien im Onlineshop. Damit erzielst Du sehr gute Ergebnisse und erhältst den Wert der Ledersitze. Probiere alle Mittel vor dem Reinigen immer erst an einer unsichtbaren Stelle wie unter dem Sitz aus. Viele Hausmittel sind schädlich für die Ledersitze und andere Flächen. Meide diese daher. Das wichtigste zum Schluss: Das Leder muss matt sein. Glänzendes Leder ist entweder schmutzig oder mit den falschen Reinigungsmitteln behandelt worden.

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